CDU-Kandidat Andreas Sturm spricht mit Minister Thomas Strobl über innere Sicherheit

Nach zahlreichen Anfragen zur Einstellungssituation der Polizei hat sich CDU-Landtagskandidat Andreas Sturm bei einem Gespräch mit Innenminister Thomas Strobl über die geplante Einstellungsoffensive bei der Polizei erkundigt. Das war eines der zentralen CDU-Wahlversprechen der vergangenen Landtagswahl, erinnert Sturm in einer Pressemitteilung über den virtuellen Austausch.

Strobl spricht von der „größten Einstellungswelle in der Geschichte der Landespolizei“, die dringend notwendig gewesen sei, um die Pensionierungswelle auszugleichen. Von 2016 bis 2021 seien 9000 junge Menschen in die Polizei Baden-Württemberg eingestellt worden. Die Anzahl der Polizeivollzugsstellen und Anwärterstellen sei von knapp 27 000 im Jahr 2016 um knapp 3000 gestiegen. Im Frühjahr 2021 stehen voraussichtlich 1159 Polizeibeamtinnen und -beamte zur Verteilung an Dienststellen und Einrichtungen bereit.

Der Grund dafür, dass die Einstellungsbemühungen des Landes nicht sofort sichtbar sind, liegt laut Strobl an der Ausbildung, die mit höchster Qualität 30 Monate für den mittleren Dienst und 45 Monate für den gehobenen Dienst dauert. „Natürlich stehen diese Auszubildenden schon während ihrer Ausbildung der Polizeiarbeit zur Verfügung, in der Statistik der Personalzugänge erscheinen sie erst später“, erläutert der Minister.

Im Herbst habe die Polizei weitere 331 Personalzugänge zu verzeichnen. Die Polizeiarbeit sei in den vergangenen Jahren noch komplexer geworden und die so genannte Cyberkriminalität werde ein immer größeres Thema, dabei müsse die Polizei mit einer besseren technischen Ausstattung und entsprechendem Fachpersonal reagieren.

Polizeiarbeit finde nicht nur auf der Straße statt, sondern auch im Internet – sei es bei der Ermittlung oder der Präventionsarbeit. Wie Andreas Sturm im vergangenen Jahr im Gespräch mit Justizminister Guido Wolf am Rande des Besuchs der Schwetzinger Polizeidienststelle festgestellt habe, hat sich die Kriminalstatistik im Kreis positiv entwickelt und die Aufklärungsquote sei signifikant angestiegen. Dies sei unter anderem auf die Neueinstellungen und die größere Anzahl der Polizistinnen und Polizisten vor Ort zurückzuführen.

Mit der Einstellungsoffensive werde die Personaldecke und zugleich die Präsenz der Polizei auf der Straße gestärkt. Andreas Sturm dankte Strobl für sein Engagement für die baden-württembergische Polizei.

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