CDU-Abgeordnete Olav Gutting und Andreas Sturm suchen Lösungen gegen Fluglärm

Durch das bessere Wetter wird ein Thema in den Fokus gerückt, welches die Bürgerinnen und Bürger in Altlußheim und in den umliegenden Gemeinden, wie beispielsweise Oberhausen-Rheinhausen, schon seit Längerem bewegt: Der Fluglärm. Der Bundestagsabgeordnete Olav Gutting und der Landtagsabgeordnete Andreas Sturm trafen sich aus diesem Grund mit der CDU-Vorsitzenden Ines Schweickert und dem Fraktionsvorsitzenden Kay Schweikert, um die aktuelle Situation zu besprechen.
Da die Hobbyflieger des Speyerer Flughafens genau über Altlußheim fliegen, kommt es ganz besonders an Wochenenden und Feiertagen zu Fluglärm, beispielsweise am Niederfeld und in der Rheinlust. „Während es gezielte Maßnahmen gegen Bahnlärm und Autolärm gibt, wird Fluglärm eher hingenommen. Das darf nicht sein“, so Andreas Sturm, der im Rahmen seines Landtagswahlkampfs eine Altlußheimer Familie besuchte, die einer extremen Lärmkulisse ausgesetzt ist. Olav Gutting verwies auf die bisherigen Bemühungen: „Seit Jahren gibt es Versuche den Fluglärm einzudämmen, hierbei sind aber die Zuständigkeiten und vor allem die Bundeslandgrenzen ein Problem“, so Olav Gutting.
Da für die Bevölkerung Zuständigkeiten uninteressant sind, sondern das konkrete Problem behoben werden muss, suchen die Abgeordneten mit der CDU Altlußheim Lösungsmöglichkeiten. Ines Schweickert beschäftigt das Thema schon seit langem. Sie ist der Meinung, dass mehr Druck aufgebaut werden müsse, denn bisher würden zuständige Stellen das Problem ignorieren. Schweickert berichtete von einer Online-Petition auf Compact, die sich an die Speyerer Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler richtet. Durch eine Beteiligung auf dieser Plattform könne man zeigen wie viele Bürgerinnen und Bürger unter dem Fluglärm leiden. Die Petition kann auf https://weact.campact.de/petitions/flugverbot-fur-hobbyflieger-in-speyer-an-sonn-und-feiertagen unterzeichnet werden.
Gutting und Sturm versprachen mit ihren Speyerer Bundestags- und Landtagskollegen Kontakt aufzunehmen, da das Thema auch in der Domstadt diskutiert werde. Außerdem regte Kay Schweikert den Schulterschluss mit anderen Kommunen an, so habe der Bürgermeister von Oberhausen-Rheinhausen schon Einiges unternommen. „Es geht nun darum endlich sichtbare Fortschritte vorzuweisen. Wir verweisen immer auf die hohe Wohnqualität in unserer Gegend, dazu gehört auch die Beseitigung von unnötigem Lärm“, so Gutting und Sturm. „Überall gibt es Lärmschutzgrenzen, bei Autoverkehr, bei der Bahn, nur nicht bei Flugverkehr, denn die Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung schützt die Menschen nicht ausreichend“, gab Kay Schweikert zu bedenken, „andere Länder wie die Schweiz sind schon weiter, dort wurden nun Ecolight-Flugzeuge zugelassen, die nicht stärker als 120 PS sind und dazu eine Lärmgrenze von maximal 65 Dezibel haben, so der CDU-Fraktionsvorsitzende“. Zum Abschluss fasste Olav Gutting das Treffen und die zukünftige Agenda prägnant zusammen: „Über den Wolken darf die Freiheit nämlich NICHT grenzenlos sein.“

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